berri studio
2024
„Die Publikation beschäftigt sich mit dem Tod, der Endlichkeit des Lebens und dem gesellschaftlichen Umgang mit Trauer.
Unsere Körper sind sterblich, sie werden vergehen. Und der Tod bringt die Dinge in Beziehung.” — Andreia Bickenbach
Andreia Bickenbach setzt sich in ihrer Arbeit mit dem Tod auseinander – mit dem Ende, dem Zerfall, aber auch mit dem, was bleibt oder wieder zusammengefügt wird. Ausgehend von einer begleitenden Soundinstallation, in der zerspringendes Porzellan zu hören ist, haben wir gestalterisch auf die inhaltlichen und materiellen Ebenen reagiert.
Das Porzellan — fragil und fest zugleich — dient als zentrales Symbol in ihrer Arbeit. Diese Spannung haben wir in der Schriftgestaltung aufgenommen:
Die Buchstabenformen erinnern an gebrochenes und neu zusammengesetztes Material. So entsteht ein Schriftbild, das
einen Raum zwischen Unregelmäßigkeit
und Harmonie aufmacht — eine visuelle Übersetzung der widersprüchlichen Fragilität, die der Arbeit zugrunde liegt.